Aktivreisen volcano

Published on April 14th, 2014 | by Sonja

0

Reisen rund um die „Liebliche Stadt“ – unterwegs in Turkmenistan

Ein leichter Wind weht über die Endlosigkeit, in der er als einzig vernehmbares Geräusch die Sinne der Reisenden gefangen hält. Seit Jahrtausenden durchziehen Karawanen die Karakum-Wüste in Turkmenistan und beschreiten damit die berühmte Seidenstraße. Hohe Dünen sucht man bei einem unter www.chili-reisen.de gebuchten Aufenthalt vergeblich. Die gewellten Sanddecken formieren sich zu achteckigen Gebilden und backen gleichsam einem Laib Brot in der Hitze der Wüste. Vor mehr als 6000 Jahren entstand in jener Region eine der ersten Hochkulturen, die aus den Oasen noch heute sehenswerte Siedlungen machte. Eine davon ist Merw. Timur, Dschingis Khan und Alexander der Große eroberten ihre Mauern und sorgten für Aufstieg und gleichzeitigen Niedergang der Metropole.

Einer der Höhepunkte jeder Turkmenistan Reise ist die Ankunft am Krater von Derweze. Die riesige Erdvertiefung fing bei der Suche nach Gasvorkommen Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Feuer und steht seither in Flammen. Die Turkmenen gaben ihr den Beinamen „Tor zu Höhle“ und wer sich diesem bizarren Spektakel nähert, wird tatsächlich glauben, die Unterwelt tue sich auf. Der beißende Methangasgeruch und die sengende Hitze sind schon aus hunderten Metern Entfernung zu spüren und dennoch: Blickt man vom Kraterrand aus in die Tiefe wird man sich fragen müssen, ob man je etwas Beeindruckenderes gesehen hat.

Asgabat ist die Hauptstadt Turkmenistans und liegt im äußersten Landessüden am Fuße des Kopet-Dag-Gebirges. Hinter den breiten Prachtstraßen und bombastischen Prunkbauten bilden die über 3000 Meter hohen Berggipfel einen atemberaubenden Scherenschnitt im Sonnenuntergang. Die Silhouette Asgabats wird neben den modernen Hochhausfassaden auch von den vier Minaretten der Ertugrul-Gazi-Moschee dominiert. Über 5000 Gläubige finden in diesem Gotteshaus Platz, das architektonisch an die Blaue Moschee Istanbuls erinnert. Obwohl das orientalische Altstadtviertel bei einem Erdbeben im Jahre 1948 zerstört wurde, erhält man im Historischen Museum einen allumfassenden Einblick in die weitreichende und extrem bewegte turkmenische Vergangenheit.

Tags: , ,


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑