Sun & Beach Sardinia

Published on Juni 19th, 2013 | by Sonja

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Badeurlaub auf Sardinien

Wer einen Badeurlaub auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien plant, hat die Qual der Wahl. Knapp 1850 Kilometer Küste warten auf Sardinien und den vorgelagerten kleinen Inseln auf Gäste. Hier kann jeder seinen Traumstrand zum Baden, Schnorcheln oder Tauchen, zum Surfen, Paddeln, Wasserskifahren oder einfach zum Faulenzen finden.

Der berühmteste Küstenabschnitt auf Sardinien ist die Costa Smeralda zwischen Palau und Olbia. Benannt ist sie nach der smaragdgrünen Farbe des Meeres, das hier an Sandstrände   und schroffe Felsen schlägt. Im Nordosten der Insel gelten seit den 1960er Jahren strenge Bauvorschriften. Dadurch konnten Betonburgen für den Massentourismus gar nicht erst entstehen, und die Landschaft blieb weitgehend intakt. Allerdings ist die Costa Smeralda vor allem ein Sammelpunkt der Reichen und Schönen. Hier ein Ferienhaus zu mieten, dürfte viele Urlaubsbudgets sprengen. Aber um den Strand zu genießen, zu baden und die Yachten des internationalen Jet-Sets zu betrachten, reicht ja auch ein Tagesbesuch. Die Costa Paradiso im Nordwesten ist dagegen stärker auf Touristen mit einer ganz normalen Urlaubskasse ausgerichtet. Feinsandige Strände und schroffe Granitfelsen gibt es hier auch, und außerdem eine Ferienhaussiedlung, die in den Hang hinein gebaut ist. Wer weiter oben wohnt, hat zwar einen längeren Weg zum Strand, dafür aber einen fantastischen Blick. Die Ortschaft Porto Pollo unweit von Palau ist der bekannteste Spot für Surfer und Kitesurfer auf Sardinien.

An der Costa Verde im Südwesten der Insel wird Naturschutz groß geschrieben, denn an den Stränden legen Meeresschildkröten ihre Eier ab. Das kristallblaue Meer in dieser Gegend ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Außerdem befinden sich hier die größten Dünen der Insel, die bis zu 300 m hoch sind. Wer auch mal was anderes sehen möchte als das Meer, kann zum Beispiel den teilweise erhaltenen punisch-römischen Antas-Tempel in Fluminimaggiore besichtigen. Er entstand um 500 vor Christus. Kleinere und größere Buchten, die sich mit felsigen Landzungen abwechseln, kennzeichnen die Costa del Sud. Beliebte Ausflugsziele sind die römische Hafenstadt Nora und die Grotte Is Zuddas mit ihren ungewöhnlichen Tropfsteinformationen.

Zu den beliebtesten Touristenzielen auf Sardinien zählt die Costa Rei im Osten der Insel. Vom 299 Meter hohen Monte Ferru, dem „Eisenberg“, hat man einen schönen Blick auf den 10 Kilometer langen Strand der Costa Rei und das felsige Capo Ferrato. Weiter nach Norden zu findet sich das berühmteste Naturwunder Sardiniens, die roten Felsen von Arbatax, die schroff aus dem Meer aufragen.

 

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